Wie im letzten Jahr durfte Marco Odermatt auch in diesem Mai am Red Bull Wings for Life World Run in Zug teilnehmen. Dieser Lauf gehört fix in seine Jahresplanung, auch wenn er nicht unbedingt ein Freund der langen Läufe ist und im vergangenen Jahr noch ein paar Tage danach die gelaufenen Kilometer in den Beinen spürte. Aber am WfLWR steht etwas ganz anderes im Vordergrund: Denn hier starten alle Teilnehmer weltweit zur selben Zeit.
Dabei ist es unwichtig, ob man Spitzensportler, Hobbyläufer oder blutiger Anfänger ist. Eine Ziellinie gibt es nämlich nicht. Stattdessen setzt sich 30 Minuten nach dem Start das Catcher Car in Bewegung und überholt die Läufer und Rollstuhlfahrer nach und nach. Das Beste: Alle Startgelder und Spenden fliessen zu 100% in die Rückenmarksforschung und helfen dabei, Querschnittslähmung zu heilen.
Wie weit Odermatt in diesem Jahr lief, ist nicht übermittelt, aber es war einmal mehr ein berührendes und gleichzeitig begeisterndes Happening mit ganz vielen tollen Menschen! Nicht zuletzt das Gespräch mit Nationalrat Philipp Kutter, der vor einem Jahr einen Ski-Unfall hatte, beeindruckte ihn zutiefst.
(Foto: Dean Treml for Wings for Life World Run)





