Mit seinem Mammutprogramm von vier Einsätzen war Marco der vielbeschäftigtste Skifahrer der Olympischen Spiele. Als Olympiasieger im Riesenslalom von Peking ist er angereist, mit drei weiteren Medaillen (Silber im Riesenslalom und Team-Event mit Loïc Meillard, Bronze im Super-G) in Bormio katapultierte sich der 28-jährige Nidwaldner an die Spitze eines prestigeträchtigen Rankings: jenes der erfolgreichsten Olympia-Skifahrer der Schweiz.
Keiner vor ihm gewann viermal Edelmetall an den Spielen, keiner verfügte über seine Vielfalt und seine ungeheure Konstanz. Natürlich hat sich Marco in jedem Rennen das Ziel Gold gesetzt – eine logische eigene Erwartungshaltung in seiner Position als vierfacher Gesamtweltcupsieger. Dass er jedoch bei all seinen Renneinsätzen die Spitze prägte (Abfahrt 4.), ist Ausdruck seiner immensen Kapazitäten – physisch wie mental.
Und jetzt geht es nach kurzer Pause zurück in den Weltcup und dann ans Finale nach Norwegen. Marcos Ziele sind maximal gross – wie in den vergangenen vier Saisons: Im Abfahrts-, Super-G- und Riesenslalom-Weltcup ist er der Leader, und damit auch im Gesamtweltcup. Gewänne er diesen zum fünften Mal in Serie (!), wäre das phänomenal, und er würde in diesem Ranking zu Marc Girardelli (LUX) aufschliessen, der hinter Marcel Hirscher (8) auf Rang 2 liegt.
(Foto: Johann Groder / Red Bull Content Pool)





