
Dieser Sieg zum Saisonauftakt in Salden fühlt sich sehr cool an. Man weiss nie, was im Sommer passiert. Sölden zu gewinnen, ist für mich sehr wichtig und bringt noch einmal mehr Ruhe und Gelassenheit in das Team. Die Karten liegen nun auf dem Tisch und ich weiss, wo ich in dieser Saison stehe, zumindest zum Auftakt. Ich war selbst ein wenig unsicher, ob es in diesem Jahr bereits in Sölden aufgehen wird. Wir haben in der Saisonvorbereitung weniger Riesenslalom trainiert. Zum einen fehlten mir aufgrund von schwierigen Witterungsbedingungen und den prekären Gletscherverhältnissen einige Trainingstage auf Schnee, zum andern lag in dieser Vorbereitung der Fokus nicht ausschliesslich auf dem Riesenslalom und dem Weltcupauftakt in Sölden. Aufgrund des geänderten Weltcup-Kalenders mit den frühen – inzwischen abgesagten – Abfahrten in Zermatt haben wir mehr Zeit in die Speed-Disziplinen investiert. Ich habe mich im Vorjahr vor Sölden fast besser gefühlt. Umso glücklicher bin ich, dass es heute aufgegangen ist.