Mir fehlen einmal mehr die Worte. Natürlich habe ich mir für den Super-G in Wengen mehr ausgerechnet als für die beiden Abfahrten. Aber dass es am Schluss so gut aufgeht, sowohl im Super-G als auch in den beiden Abfahrten, fühlt sich grossartig an. Nach dem Sieg in Adelboden bin ich voller Vorfreude zu meiner Premiere nach Wengen gereist. Ich habe mich in den vergangenen zwei Jahren wohl noch nie so gelöst und ohne Druck gefühlt. Die Tage in Adelboden waren vor allem auch mental unglaublich anstrengend. Wenn ich immer diese Anspannung vor einem Rennen hätte, würde ich nicht alt werden. Mit dem Sieg in Adelboden ist viel Druck von mir abgefallen.
Mein erster Sieg am Chuenisbärgli
Es ist geschafft: Mit dem Sieg am Chuenisbärgli ist für mich ein Kindheitstraum wahr geworden. Das war definitiv eines der strengsten Rennen in meiner Karriere. Brutal schwierig! Auch mental war dies eine enorme Herausforderung. Ich hatte vorher bereits ganz seltsame Emotionen. Auf dem Sessellift habe ich wässrige Augen bekommen, weil es so viel ist. Da wusste ich, ich muss mir jetzt einfach in den Hintern klemmen. Es waren lange drei Stunden zwischen den Läufen und es ist schwierig zu beschreiben. Es kam sehr viel zusammen in diesen Tagen und Wochen und ich hatte immer den Wunsch, hier an diesem Berg einmal etwas ganz Grosses zu erreichen.
Vor den Heimrennen in Adelboden und Wengen
Die Heimrennen in Adelboden und Wengen sind etwas Besonderes, umso mehr als ich in Adelboden bereits zum zweiten Mal in Folge mit der roten Startnummer des Führenden in der Riesenslalom-Disziplinenwertung am Start stehen werde.
Odi’s Fans at their best

Regelmässig erreichen mich über die sozialen Medien oder auch meine Website Zuschriften, Videobeiträge und Aktionen meiner Fans. In dieser neu geschaffenen Fan-Rubrik werde ich unregelmässig immer wieder einzelne Beiträge und Zuschriften veröffentlichen, die mich durch ihre Originalität, Improvisationsgabe oder aber grosse Hingabe und Aufwand beeindruckt haben.
Die Gran Risa erobert!
Ein Sieg und ein zweiter Rang in Alta Badia, dabei das zweite Rennen vom Montag mit über einer Sekunde Vorsprung auf den Zweitplatzierten Luca De Aliprandini zu gewinnen, unglaublich, dies ist auch für mich schwer zu fassen. Nach dem ersten Rennen vom Sonntag wusste ich, dass da noch etwas mehr geht. Umso schöner, dass es dann am Montag im Rennen so gut aufgegangen ist. Auch wenn solche Erfolge natürlich helfen, auch noch die letzten Kraftreserven zu mobilisieren, bin ich nun froh, dass ich einige Tage Zeit habe, wieder aufzutanken und dies alles auch ein wenig zu verarbeiten.





